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PROTOKOLL
der 23. Sitzung des Kinderparlamentes am Dienstag,
dem
20. November 2007, 15.30 Uhr
im Bürgerhaus, Mittelstraße 40
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Anwesende:
57 Vertreterinnen und Vertreter der Schulen
Vertreterinnen
und Vertreter der Verwaltung:
1. Herr Scheib, Bürgermeister
2. Herr Schneller, Jugendhilfeausschuss
3. Frau Schlottmann, Jugendhilfeausschuss
4. Herr Gatzke, Dezernent für Jugend, Schule, Sport, Soziales
und Kultur
5. Frau Panke, Leiterin des Amtes für Jugend, Schule und Sport
6. Herr Kaltenpoth, Amt für Jugend, Schule und Sport, Abteilung
Jugendförderung 7. Herr Dörflinger, Amt für Jugend, Schule und
Sport, Abt. Jugendförderung
8. Herr Nortrup, Tiefbau- und Grünflächenamt 9. Herr Bernd, Städt.
Bauhof
10. Frau Zwiener, Amt für Jugend, Schule und Sport, Abt. Jugendförderung
11. Frau Tiburtius, Amt für Jugend, Schule und Sport, Abt. Jugendförderung
Gäste:
1. Herr Steinbrück, Bundesfinanzminister
2. Herr Bordeaux, Polizei Hilden
3. Herr Mianecki, Polizei Hilden
4. Herr Melchiorre, Vertreter der Rheinbahn
5. Herr Bordeaux, Polizei Hilden
6. Herr Mianecki, Polizei Hilden
7. Herr Petersik, Polizei Hilden
8. Schüler der Klasse 6 der Theodor-Heuss-Schule und Klassenlehrerin
Frau Mühlenfels
9. Kinderprinzenpaar mit Gefolge und andere
Die
Sitzung begann um 15.30 Uhr.
Bürgermeister Scheib begrüßte alle Anwesenden, die Vertreter der
Verwaltung sowie alle Gäste. Herr Scheib stellte allen Anwesenden
den Bundesfinanzminister Herrn Steinbrück sowie das Kinderprinzenpaar
von Hilden vor. Nach der Vorstellung und einem kleinen Beitrag
überreichte das Kinderprinzenpaar dem Bundesfinanzminister einen
Gutschein für einen Orden. Herr Steinbrück freute sich sehr und
versprach, dass er diesen noch vor Ende der Karnevalszeit einlösen
würde. Aufgrund des Besuches des Bundesfinanzministers begann
die Sitzung mit TOPII.
TOP
II Sachstandsberichte aus den Arbeitskreisen 1. Arbeitskreis Schule
Eigentlich stehen alle Aktionen und Veranstaltungen des Kinderparlaments
im Zusammenhang mit den Kinderrechten. Wenn wir zum Beispiel wie
am vorigen Mittwoch eine Aktion gegen Hundekot auf Spielplätzen
machen (dazu später mehr), dann nehmen wir unser Recht wahr, gesund
in einer sauberen Umwelt aufzuwachsen. Und wenn wir uns im Kinderparlament
beteiligen, dann übern wir unser Recht auf Meinungsäußerung aus.
Aber wir beschäftigen uns im Kinderparlament auch direkt mit dem
Thema Kinderrechte. Die Parlamentarierin Farah Ahdour war vor
zwei Jahren Mitglied der Kinderjury des WDR-Kinderrechtepreises,
weil sie sich in Hilden besonders für Kinderrechte eingesetzt
hat. Ein Jahr später hat das gesamte Kinderparlament auf seiner
Abschlussfahrt UNICEF in Köln besucht. Zu unserer großen Sitzung
im Sommer haben wir dann die UNICEF-Junior-Botschafterin Yaa Nyantakyi
eingeladen. Sie hat von ihren Ideen erzählt und viele Fragen beantwortet.
Außerdem haben die Kinder des Kinderparlaments richtigen Unterricht
gemacht: In den Grundschulen haben sie eine Stunde lang mit selbst
gemachten Tafeln über alle Kinderrechte gesprochen. Sogar die
Kinder aus der zweiten Klasse haben sich schon sehr dafür interessiert,
wie Kinder auf der ganzen Welt leben. Auch im nächsten Frühjahr
wollen wir wieder die Grundschulen besuchen und mit den Kindern
über die Kinderrechte sprechen. Darauf bereiten wir uns in unseren
Treffen vor. Geplant ist auch wieder ein Besuch des Arbeitskreises
bei UNICEF am 6. März 2008. Was haben wir nun bereits in diesem
Jahr gemacht? Das gesamte Kinderparlament hat am 20.09.2007 an
dem großen Fest zum Weltkindertag auf dem Schulhof der GGS im
Kalstert teilgenommen .Wir haben Lose für eine große Tombola verkauft.
Schon nach zwei Stunden waren alle Lose weg. Der Erlös von 1270,63
€ kam am Ende dem Aufruf "Hilden hilft Max" zu Gute. Max ist an
der seltenen Krankheit Fanconi-Anämie erkrankt und hat den Scheck
am Ende für den Verein in Empfang genommen. Außerdem haben wir
auf dem Fest einen Stand des Kinderparlaments organisiert, an
dem sich jeder über Kinderrechte informieren konnte und an einem
Kinderrechte-Quiz teilnehmen konnte. Das war sehr wichtig, denn
am selben Tag hat der Bundestag über die Aufnahme der Kinderrechte
in das Grundgesetz gesprochen. Das Kinderparlament Hilden ist
für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz. Wir haben
selbst schon abgestimmt und möchten heute alle aufrufen, auch
an der Aktion des Aktionsbündnisses Kinderrechte teilzunehmen
und im Internet ihre Stimme abzugeben.
Nach
dem ersten Teil des Sachstandsberichts zum Thema Kinderrechte
konnten die Kinder Fragen an den Bundesfinanzminister stellen.
1.
Frage: Debora Breuer: Gibt es auch ein Kinderparlament in
Ihrer Heimatstadt? Herr Steinbrück: Ich komme aus
dem Raum Bonn. Ich war mal in Duisburg in einem Jugendparlament
zu Gast. Ob es dort auch ein Kinderparlament gibt, weiß ich nicht.
2. Frage: Sind Sie dafür, dass die Kinderrechte in das
Grundgesetz kommen?
Herr Steinbrück: Ich habe drei Kinder und bin dafür,
dass Kinder Rechte haben. Selbst wenn ich mich bei euch jetzt
unbeliebt mache, finde ich besonders das Recht auf Bildung wichtig.
Für die Änderung des Grundgesetzes brauchen wir eine Zweidrittel-Mehrheit.
Wir können wie im Bundestag eine Abstimmung machen.
Es folgte Abstimmung des Kinderparlaments zum Thema "Sollen
die Kinderrechte in das Grundgesetz?" Das Kinderparlament sprach
sich einstimmig dafür aus, die Kinderrechte in das Grundgesetz
aufzunehmen.
Herr Bürgermeister Scheib schlug vor, das Abstimmungsergebnis
in Form eines Briefes an den Bundestagspräsidenten Herrn Lammert
zu schicken und fragte, ob der Bundestag das dann
auch beschließt.
Herr Steinbrück: Das weiß ich nicht, da die Abgeordneten
des Bundestages frei entscheiden. Ich kann mir vorstellen, dass
sie nicht unbeeindruckt sind von dem Brief. Wo sollen denn die
Kinderrechte hinein? Könnt ihr mit dem Wort Grundgesetz etwas
anfangen?
Vivien Kobusch: Das Grundgesetz sind die Spielregeln, nach denen
wir in Deutschland zusammen leben.
Herr Steinbrück: Das Grundgesetz sollte in meinen
Augen nicht so oft geändert werden. Andererseits haben wir das
Grundgesetz auch geändert, als der Tierschutz aufgenommen wurde.
Ich fände ich es merkwürdig, wenn der Tierschutz im Grundgesetz
steht und die Kinderrechte nicht.
3. Frage: Kasim Noori: Sind Sie für die Kindergelderhöhung
2009?
Herr Steinbrück: Die Kindergelderhöhung von 154
€ auf 160 € aufzustocken, kostet Deutschland ca. 1 Milliarde Euro.
Ist es nicht besser, das Geld in kostenlose Schulspeisen oder
Verbesserungen in Kindergärten und Schulen zu investieren?
Um zu zeigen, wie die Abstimmung im Bundestag in Berlin läuft,
fragte Herr Steinbrück, wer dafür sei. Eine Stimme war für die
Aufstockung des Kindergeldes, bis auf zwei Enthaltungen waren
alle anderen für die Investition in Schulen.
4. Frage: Anna Seifert: Als was arbeiten Sie genau?
Herr Steinbrück: Ich kümmere mich um die finanziellen
Mittel Deutschlands. Wobei ich darauf achten muss, dass die Einnahmen-
und Ausgabenseiten ausgeglichen sind. Und die Schulden nicht weiter
wachsen. Das ist das Problem des Bundesfinanzministers. Was würdet
ihr denn tun? Die Steuern senken oder die Schulden abbauen? Fünf
Kinder waren dafür die Schulden abzubauen, währenddessen die anderen
für eine Steuersenkung waren. Herr Steinbrück: Ja aber wer bleibt
denn später auf den Schulden sitzen?
Deborah Breuer: Wir!
Die Kinder stimmten nochmals ab, wobei diesmal fünf Kinder
für Steuersenkung waren. Danach fragte Herr Steinbrück die Kinder,
wie sie gewählt werden und wie alt sie für das Kinderparlament
höchstens sein dürfen. Dann durften die Kinder wieder Fragen stellen.
5. Frage: Njomza Mulliqi: Waren Sie damals
auch im Kinderparlament?
Herr Steinbrück: Nein, aber ich war Klassensprecher
und habe eine Schulzeitung gemacht.
6. Frage: Nikolas Thelenberg: Hatten Sie eine gute Note
in Mathe?
Herr Steinbrück: Ehrlich gesagt nein. Ich bin auch
mal in der 8. oder 9. Klasse wegen Mathe und Altgriechisch sitzen
geblieben. Wenn ich euch einen Rat geben darf: Lernt Sprachen!
7. Frage: Njomza Mulliqi: Verdienen Sie viel Geld?
Herr Steinbrück: Ich bekomme 9000 Euro im Monat.
Für viele Menschen ist das viel Geld.
8. Frage: Lukas Schneider: Was gefällt Ihnen am
Job?
Herr Steinbrück: Die Herausforderung und die Mitgestaltung.
9. Frage: Florian Ungermann: Wie lange arbeiten Sie denn
schon in Ihrem Amt? Herr Steinbrück: Seit zwei Jahren.
10. Frage: Kasim Noori : Welche Ausbildung muss man haben,
um Bundesfinanzminister zu werden ?
Herr Steinbrück: Ich habe Volkswirtschaft studiert
und bin mit dem Thema Finanzen sehr vertraut, weil ich schon mal
Finanzminister des Bundeslandes Nordrhein- Westfalen war.
11. Frage: Leon Gemeiner: Ist Ihr Job anstrengend?
Herr Steinbrück: Meistens fange ich um 8.00 Uhr
morgens an und arbeite bis 23.00 Uhr abends. Ich freue mich deshalb
sehr auf das Wochenende, wo ich gerne Tennis spiele, lese, Schach
spiele oder über einen Flohmarkt laufe.
12. Frage: Florian Ungermann: Von welchem Fußballverein
sind Sie Fan?
Herr Steinbrück: Ich bin Fan von Borussia Mönchengladbach.
Bürgermeister
Herr Scheib und der Bundesfinanzminister Herr Steinbrück verabschieden
sich. Herr Schneller übernimmt den Vorsitz. Die
Sachstandsberichte aus den Arbeitskreisen werden fortgesetzt.
2.
Sachstandsbericht AK Spielplätze
Wir haben zum Weltkindertag den Stand betreut, der sonst immer
das Spielmobil begleitet. Hier konnten alle Kinder Informationen
über das Kinderparlament bekommen und Anträge abgeben. In unserer
ersten Sitzung haben wir Herrn Nortrup im Grünflächenamt besucht
und über die Spielplätze in Hilden gesprochen. Wir haben gesagt,
was wir gut finden und was nicht so gut und unsere Spielplätze
auf einem Luftbild gesehen. Das Kinderparlament hat in diesem
Jahr den Spielplatz Marie-Colinet-Str. in der Stadtmitte als Spielplatzpaten
übernommen. Bei unserem nächsten Treffen werden wir diesen Spielplatz
besuchen und ansehen. Eine Meldung aus der letzten Sitzung bezog
sich auf ein kaputtes Klettergerüst auf dem Spielplatz Am Bührenbach.
Das Gerüst wurde überprüft und ist in Ordnung Im 3. Antrag wird
beklagt, dass sehr viel Hundekot auf dem Spielplatz Pestalozzistraße
liegt. Diesen Antrag hat der Arbeitskreis Umwelt Verkehr aufgenommen.
Am Mittwoch, dem 14. November hat er dort eine Aktion gegen Hundekot
gestartet. Doch davon wird er selbst berichten. Die Aktion wurde
vom Arbeitskreis Spielplätze unterstützt. In einem anderen Antrag
ging es um Spielgeräte für die größeren Kinder im Stadtpark. Dort
gibt es schon einige. Dazu kommen im Frühjahr 2008 noch diese:
ein Spirallo und drei Gräser. Der Arbeitskreis wird sich auch
weiterhin um die Anträge und Meldungen aus der letzten Sitzung
bemühen. Im Frühjahr nächsten Jahres wird er wieder seiner Hauptaufgabe,
der Begleitung des Spielmobils, nachkommen.
3.
Sachstandsbericht AK Umwelt / Verkehr
In unserer ersten Sitzung haben wir über die Aufgaben in diesem
Jahr gesprochen. Jedes Kind hat eine, meistens sogar zwei Bushaltestellen
als Patin oder Pate übernommen. Ca. ein Mal im Monat schauen die
Patinnen und Paten nach, ob an der Haltestelle alles in Ordnung
ist. Wenn nicht, tragen sie die Mängel in ein Formular Blatt ein,
das dann an die Rheinbahn geschickt wird. Am Donnerstag, dem 25.
Oktober haben wir den Rheinbahn-Betriebshof Benrath besucht und
Herrn Bald kennen gelernt, der diese Meldungen entgegen nimmt.
Außerdem waren wir in der Werkstatt. Dort haben wir einen Bus
von unten gesehen und sind durch die Waschstraße gefahren. Im
Bereich Umwelt werden wir Aktionen gegen Hundekot durchführen,
da dieses Thema in der letzten Sitzung oft genannt wurde. Für
den 14. November 2007 um 16.30 Uhr haben wir schon eine Aktion
vorbereitet und durchgeführt. Wir haben Plakate gemalt, auf denen
stand, welche Krankheiten von Hundekot übertragen werden können
und gesagt, wie eklig wir das finden, auf so verdreckten Spielplätzen
spielen zu müssen. Auch die ganzen Anwohner aus dem Umfeld und
die Grundschulen in der Nähe waren dazu eingeladen. Wir hoffen,
dass diese Aktionen etwas nützen. Im Frühjahr möchten wir noch
eine solche Aktion im Stadtpark machen. Außerdem möchten wir uns
mehr um das Thema Umweltschutz kümmern. Geplant ist eine Exkursion
mit einem Waldexperten, der uns zeigt, was es Interessantes im
Wald zu lernen gibt und wo man als Kind spielen kann. Das wird
dann in unseren Internet-Stadtplan eingetragen. www.kinderparlament-hilden.de
4.
Sachstandsbericht AK Öffentlichkeit
Da der Arbeitskreis in diesem Jahr besonders groß ist, haben wir
uns in drei verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt: Die erste
Gruppe arbeitet weiter am Stadtplan und dem Rathaus im Internet.
Hier werden Symbole und Texte dazu kommen. Außerdem müssen die
Fahrpläne neu gemacht werden. Die Gruppe wird auch zu einzelnen
Terminen des Kinderparlaments (z.B. Besuch des Landtages) einen
Bericht schreiben, der dann im Internet und in der großen Sitzung
erscheinen kann. Die zweite Gruppe ist für Fotos und Videos zuständig.
Das ist die größte Gruppe. Wir werden unsere Aktionen auf Fotos
fest halten und mit Video-Kameras begleiten. Das gibt uns die
Gelegenheit, auch Interviews zu machen und zu erfahren, was die
Leute in Hilden von der Arbeit des Kinderparlaments halten. Die
dritte Gruppe arbeitet an einem Geschenk für unsere Partnerstadt
Nove Mesto. In der ersten Osterferien-Woche 2008 werden 14 Kinder
gemeinsam mit Susanne Zwiener und Alex Klaus zu einem Jugendaustausch
in unsere Partnerstadt Nove Mesto fliegen. Hierzu wird der Arbeitskreis
Öffentlichkeit ein kleines Buch selbst gestalten, in dem die Stadt
und die Kinder vorgestellt werden. Und natürlich das Kinderparlament!
Unsere erste Aktion im Arbeitskreis war aber die Unterstützung
der Hundekot-Aktion des AK Umwelt/Verkehr. Wir haben Flyer entworfen
und Aushänge für die Schulen gemalt, um die Leute und die Kinder,
die da wohnen, dazu einzuladen.
Aufgrund
des Besuches des Bundesfinanzministers konnten wir daran anschließend
nur noch einen TOP behandeln.
TOP
I - Schriftlich vorliegende Anträge liegt als Anhang diesem
Protokoll bei. TOP I: Offene Fragestunde
1. Meldung: Anna Seifert: Die Jungen auf der Wilhelm-Busch-Schule
wünschen sich Fußballtore.
2. Meldung : Florian Ungermann: Die Jungen auf der der
Astrid-Lindgren-Schule wünschen sich auch Fußballtore.
3. Meldung:Luis Kronfli: In der Steinauer Straße sind 30
km/h. Jedoch fahren die Autos viel zu schnell.
4. Meldung: Lukas Schneider: Die Kinder in der Walderstrasse
wünschen sich Fußballkäfige und richtige Fußbälle zum Spielen.
5. Meldung: Kübra Ba?gül: Die Kinder kommen immer zu spät
zur Schule, der 783-Bus zu spät kommt oder er ist so voll, dass
man nicht mehr einsteigen kann. 6. Meldung: Kann man den
782-Bus besser an die Schulzeiten des Helmholtz-Gymnasiums anpassen?
7. Meldung: Andre Leven: Wir müssen immer rennen, um den
741-Bus zu bekommen. Könnte dieser nicht etwas warten?
8. Meldung: Ronja Discher: Der 782-Bus ist am Nachmittag
viel zu klein. Es passen gar nicht alle rein.
9. Meldung: Duygu Ödemi?: Der 785 ist immer so voll, das
er immer weiterfährt. 10. Meldung: Carolin Paschek: Der
784 Bus ist auch zu voll. Man muss oft von den Eltern abgeholt
werden.
11. Meldung: Maja-Kim Manert: Die Ampelschaltung an der
Fabriciusstraße dauert viel zu lange.
12. Meldung: Gizem Aygar: Die Rutsche an der Wilhelm Busch
Schule ist viel zu klein. Könnten wir einen größere bekommen?
13. Meldung: Julia Heppner: Können wir auf der Adolf-Kolping-Schule
mehr Tischtennisplatten bekommen?
Susanne Zwiener: Wir sammeln alle Fragen und kümmern
uns um die Beantwortung im Internet. Seht bitte dort nach oder
fragt mich im nächsten Jahr persönlich.
Herr
Schneller schloss die Sitzung um 17.00 Uhr.
gez.
Bürgermeister Scheib
gez. Herr
Schneller
gez. Susanne
Zwiener (Protokoll)
Anlage:
Schriftlich vorliegende Anträge und Antworten aus der Verwaltung
AK Spielplätze
1. Antrag Ann-Kathrin Laske, WFS: Das Drehteil am Eichelkampspielplatz
ist kaputt. Können Sie das reparieren? Das Gerät wird 2009 ersetzt.
2. Antrag Mascha Kotsyuba, GGS Am Elbsee: Auf der Wiese hinter
der Rutsche am Schalbruch soll noch ein Spielgerät, z.B. ein Karussell.
Es gibt ein Karussell auf dem Schulhof. Zusätzliche Geräte, wie
Kleeblatt und Spica werden am Rodelhügel aufgestellt.
3. Antrag Alina Kampmann, GGS Am Elbsee: Dass an der Tunnelrutsche
immer Glas auf dem Boden liegt. Der Spielplatzbetreuer Ricky Thelen
wurde davon informiert und wird dort kontrollieren, ob Jugendliche
da sind, die kaputte Flaschen hinterlassen.
4. Antrag Marlena Draheim, Astrid-Lindgren-Schule: Am Lehmkuhler
Weg in der Nähe soll eine große Rutsche hin. Rutschen sind in den
Spielkombinationen der Spielplätze am Lehmkuhler Weg, am Buchenweg
und am Weißdornweg enthalten. 5. Antrag Anna-Marie Ann +
7 Unterschriften, Bonhoeffer-Gymnasium: Im Hildener Osten gab es
einmal (Ecke Raffaelweg) am "Großen Spielplatz" eine Seilbahn, die
nun nicht mehr vorhanden ist. Da dies eigentlich das beste Spielgerät
war, würden wir uns freuen, wenn sie wieder aufgebaut wird! Auf
dem Spielplatz kann aus Platzgründen (Sicherheitsabstand zu den
anderen Spielgeräten) keine Seilbahn aufgebaut werden.
6. Antrag Giulia Woindonk, GGS Schulstr.: Ich möchte, dass
die Schaukeln an der Wilbergstr. wieder dran gehängt werden, weil
da nur noch eine Rutsche ist. Der Spielplatz ist kein städtischer
Spielplatz.
7. Antrag Bilal Amlchatriou, Wilhelm-Busch-Schule: Ich möchte,
dass es am Spielplatz an der Pestalozzistr einen Sandkasten statt
kleine Steine gibt. Für diesen Spielplatz sind im Moment aus Kostengründen
keine neuen Spielgeräte bzw. Umgestaltungen vorgesehen.
8. Antrag Nina Julie Nagel, Wilhelm-Busch-Schule: Ich finde,
dass am KSP Pestalozzistr mehr Spielgeräte sein sollen. Siehe Antrag
7.
9. Antrag Tom Bockermann, WFS: Am Käthe-Kollwitz-Weg ist
der Spielplatz für größere Kinder nicht mehr brauchbar, weil er
für Kinder bis 5 Jahren ist, ist für uns bis auf die Schaukeln langweilig.
Wir würden gerne ein Klettergerüst für größere dazu bekommen. Jeder
Spielplatz in Hilden gehört in eine bestimmte Gruppe - je nachdem,
wie alt die Kinder sind, die in der Nähe wohnen. Dieser Spielplatz
gehört in die Gruppe für kleine Kinder bis 8 Jahre. Deshalb gibt
es nur für diese Gruppe Spielgeräte dort.
10. Antrag Marie-Theresa Hover, Wilhelm-Hüls-Schule: Einen
großen Spielplatz von 8 - 10 Jahre alt in der Stadt. Für 2009 sind
weitere Spielgeräte für größere Kinder im Stadtpark eingeplant.
AK Schule
11. Antrag Julius Langhoff, WFS: Dass das Spielmobil auf
unseren Schulhof kommt zur Wilhemine-Fliedner-Realschule. / Luca
Sobirey, Wilhelm-Hüls-Schule: Das Spielmobil sollte öfter an die
Wilhelm-Hüls-Schule kommen. Das Spielmobil startet seine Saison
wieder nach den Osterferien 2008. Sage deiner Vertreterin oder deinem
Vertreter im Kinderparlament ca. vier Wochen vorher Bescheid, denn
das Kinderparlament darf sich auch wünschen, wohin das Spielmobil
kommen soll. 12. Antrag Niklas Rosenkranz, GGS Walder Str.:
Auf den Schulhof der GGS Walderstraße sollte in neues Klettergerüst.
Das vorhandene Seilspielgerät wurde im Jahr 2000 aufgestellt und
ist in Ordnung.
13. Antrag Tiado Kollender, Marvin Brückmann, GGS im Kalstert:
Ich möchte, dass die Toiletten neu gemacht werden. / Jonas Schindler,
GGS im Kalstert: Ich will, dass die Turnhalle gestrichen wird. /
Pierre Bär, Annika Naumann, Philipp Müller, Nik Beek, GGS im Kalstert:
Dass die Schule gestrichen werden soll. Die Toiletten sind sauber
und voll funktionstüchtig, Die Installationen wurden bereits erneuert.
Auch der Gesamtzustand der Schule ist vergleichsweise in Ordnung.
Deshalb ist hier keine Sanierung vorgesehen.
14. Antrag Svenja und Marie Bieber, Wilhelm-Hüls-Schule:
dass die Böcke wieder auf den Schulhof kommen. / Mona Beste, Wilhelm-Hüls-Schule:
Mehr Mülleimer. Dass die Böcke in der Schule wieder kommen. Mehr
Wasserspielplätze, eingebaute Tore für die Schule, eingebaute Netze
als Begrenzung für die Schule. Der Schulhof soll 2008 neu gestaltet
werden. Dabei werden weitere Spielgeräte einbezogen.
15. Antrag Fabrizio Scito, Walter-Wiederhold-Schule: Dass
die Toiletten saniert werden müssen. Die Toiletten sind alt, aber
funktionstüchtig und werden täglich gesäubert. Momentan werden sie
gerade überarbeitet bzw. sind überarbeitet worden.
16. Antrag Alina Speranza, Maximilian Vogel, Walter-Wiederhold-Schule:
Wir möchten, dass der Parkplatz von der Kirche wieder geöffnet wird,
weil man bei anderen Möglichkeiten zu parken (z.B. bei 3M) über
die große Hauptstraße gehen muss. Das ist gefährlich. Der Parkplatz
wurde geschlossen, weil dort Jugendliche abends randaliert haben,
aber die Schulkinder haben sich immer gut benommen! Können Sie uns
helfen, den Parkplatz nach den Herbstferien vormittags wieder zu
öffnen? Wir haben uns mit der Kirchgemeinde und Herrn Hennes in
Verbindung gesetzt. Er hat uns die Kopie des Briefes an die Eltern
geschickt. Auf dieser Grundlage werden wir dem Antrag weiter nachgehen.
AK Umwelt / Verkehr
17. Antrag Kevin Joisten, WFS: An der Richrather Str. / Overbergstr.
eine schnellere Ampel. Die Richrather Straße ist eine wichtige Verbindung
für die Autos, der Verkehr muss fließen, deshalb schaltet sie nicht
immer gleich um. Aber Eigentlich sollte man nicht länger als 60
Sekunden vom Drücken des Ampelknopfes bis zum Grün warten. Wenn
es dir trotzdem länger vorkommt, stoppe bitte mehrere Male die zeit
mit genauer Angabe, wie lange und um wie viel Uhr an welchem tag
du dort warst und teile das Susanne Zwiener vom Kinderparlament
mit! AK Öffentlichkeit
18. Antrag Vanessa Wirtz, WFS: Ich möchte gerne ein Mal im
Jahr einen Kinderdiscotag haben! Dazu haben wir im Kinderparlament
schon diskutiert. Wir werden an den Schulen uns erkundigen, ob und
wie viele Kinder das wollen und auf jeden Fall diese gute Idee aufnehmen.
19. Antrag Anika Biesen, Bonhoeffer-Gymnasium: Das Helmholtz
und das Bonhoeffer sollen mehr zusammen machen. Auch dieses interessante
Thema werden wir im Kinderparlament, Arbeitskreis Öffentlichkeit
weiter besprechen. Melde dich bitte bei deiner Vertreterin oder
deinem Vertreter, wenn du gern daran teilnehmen willst!
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